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Erkrath & Umgebung

Kultur, Sport und Freizeit

Das Naturschutzgebiet Neandertal mit seinem modernen, 1997 wenige Meter hinter der Stadtgrenze in Mettmann neueröffneten Neanderthal Museum für Ur- und Frühgeschichte mit Kopien der Knochenfunde des Neandertalers durch Johann Carl Fuhlrott 1856 hat weltweites Renommee.

Der Evolutionspfad ist ein als Zeitstrahl eingerichteter Wanderweg an der Düssel entlang zum über das Museum zugänglichen Fundort des Neandertalers in Erkrath. Im ehemaligen Neanderthalmuseum aus dem Jahre 1938 finden Veranstaltungen des neuen Museums statt, u. a. befindet sich dort eine Steinzeitwerkstatt für Kinder.

An den Wanderwegen im Neandertal ist der Kunstweg MenschenSpuren, ein Skulpturenweg aus dem Spannungsfeld Mensch–Natur mit Werken von elf Künstlern eingerichtet. In der näheren Umgebung befindet sich auch das 1935 gegründete, 23 Hektar große Eiszeitliche Wildgehege Neandertal, in dem Tarpane, Wisente, Auerochsen und weitere selten gewordene oder nachgezüchtete Tiere zu beobachten sind.

WBG-Objekt

Auf den Willbecker Höhen am östlichen Rande Hochdahls befindet sich das Observatorium der Sternwarte Neanderhöhe (snh) mit mehreren astronomischen Beobachtungs- türmen, Werkstätten, einem Fotolabor, einer Amateurfunk- station, einer Meteosat-Empfangsanlage für Wetterbilder und einem professionellen Tonstudio mit Seminarräumen sowie einer Fachbücherei. Die snh bietet ein breites Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten und für die Jugendarbeit zu astronomischen Themen, zu Physik, Elektrotechnik, Computer- und Nachrichtentechnik sowie Fotografie an.

Bekannt wurde die snh 1970, als im dortigen Schulungszentrum an der Hildener Straße erstmals in Europa von den Mondlandemissionen Apollo 11 und Apollo 12 mitgebrachtes Mondgestein gezeigt wurde.

Seit 1980 betreibt die snh im Hochdahler Bürgerhaus eines von acht Planetarien Nordrhein-Westfalens. Nach der fast einjährigen Schließung und Sanierung aufgrund eines Brandes im Bürgerhaus wurde das Planetarium im Mai 2008 mit neuer Technik wiedereröffnet und gilt seitdem als eines der modernsten im ganzen Bundesgebiet.

Der Unterbacher See ist ein Baggersee im Stadtteil Unterbach im Südosten von Düsseldorf. Das durch Auskiesung entstandene Gewässer ist 83,6 ha groß und bis zu 13,4 m tief.

Um den See herum liegt das Naturschutzgebiet Unterbacher See/Eller Forst, das größtenteils aus lockerer Bewaldung besteht. Innerhalb dieses Forstes gibt es zahlreiche Wander- und Radwege.

Im See selbst befinden sich vier als Vogelschutzgebiet ausgewiesene Inseln. Das Gewässer hat keinen oberirdischen Zulauf, er wird nur durch Grundwasser gespeist. Er ist durch Ausbaggern zur Kies- und Sandgewinnung zwischen 1926 und 1973 entstanden. Während des Zweiten Weltkrieges befand sich hier ein zur Täuschung alliierter Bomber angelegter Schein-Flugplatz der deutschen Luftwaffe.

Der See stellt ein wichtiges Naherholungsgebiet für den Großraum Düsseldorf dar und wird vom Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See verwaltet, der am 7. Februar 1956 gegründet wurde und aus den Anrainerstädten Düsseldorf, Erkrath und Hilden besteht. Campingplätze und Badestrände findet man am Nord- und Südufer, am Letzteren auch einen FKK-Strand. Am Nordufer befinden sich zudem eine Aussichtsterrasse mit Restaurant, ein Minigolfplatz und ein kleiner Segelboothafen mit Bootsverleih sowie ein von Düsseldorfer und Erkrather Schulen genutzter Ruderboothafen. Es gibt an beiden Strandbädern Parkplätze, die jedoch bei gutem Wetter schnell ausgelastet sind. Die Anreise ist mit dem Bus (Verkehr nur in den Sommermonaten) und dem Fahrrad ebenfalls möglich.
(Quelle: Wikipedia 2010)


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